Realtalk – Stressbewältigung im AlltagLesezeit ~ 3 Min.

Von Torsten, aktualisiert am 30. März 2022

Willkommen zum Realtalk, dem neuen Format zum Thema Stressbewältigung im Alltag. Mit dieser Serie möchte ich echte Erfahrungen und erlebtes weitergeben aus meinem Tagesgeschehen. Damit erwische ich gleich zwei Fliegen. Denn ich empfehle positive Erfahrungen immer aufzuschreiben, damit man sich erlebtes merken kann und den Blick auf positives lenkt. Gleichzeitig habe ich reale Situationen, die ich hier aufbereiten kann.

Realtalk #1 – Aufschreiben statt merken

In der Stressbewältigung (und darüber hinaus), werden Erlebnisse am Abend Review passiert. Was gab es gutes, was war weniger positiv? Diese Reflexion nennt man auch Achtsamkeit. Sich mit erlebten und eigenen Reaktionen auseinandersetzen. Das Aufschreiben hilft, positives Denken zu festigen. Gleichzeitig kann man jederzeit darauf zurückblicken.

Realtalk
Realtalk – aus dem Leben

Was für ein Tag.

Jeder kennt sie, die Tage, die glatt für die Tonne sind. Zwar ist nichts Schlimmes passiert, doch auch nur wenig Produktives. Auf der Liste stand, wie üblich E-Mails bearbeiten, ein Shop aktualisieren, und weiter am Kurs für das Stress-Coaching arbeiten sowie einen weiteren Beitrag verfassen. Zwischendurch wollte ich mich auch in der Sonne bewegen. Ich trenne damit gern zwei Aufgaben, wenn es die Zeit zulässt.

Doch es sollte anders kommen. Anstatt dass die Shop-Aktualisierung nach einer Stunde abgeschlossen war, ging etwas schief. Eine Fehlersuche brachte keinen Erfolg, also Sicherung eingespielt. Auch der zweite Versuch schlug fehl, allerdings mit einem anderen Fehler. Schlussendlich versuchte ich es mehrmals und suchte nach Ursachen. Schlussendlich brach ich für heute ab. Das gab es so schon Jahre nicht mehr.

Zu früheren Zeiten wurde ich zunehmend nervös und unruhig. Inzwischen bleib ich ruhig und überlegen, auch wenn so eine Situation ärgerlich ist. Ich frage mich, wer könnte mich unterstützen und behalte mir diese Möglichkeit für den nächsten Versuch bereit.

Während das Update läuft, erledige ich kleinere Dinge wie E-Mails oder was sonst in das relativ kleine Zeitfenster passt.

Da ich parallel auch auf die Post gewartet habe, konnte ich schlussendlich erst um 16 Uhr raus. Im Tal ist da natürlich keine Sonne mehr. Aber oben auf dem Berge. 😊

Bei Bewegung an der frischen Luft, in der untergehenden Sonne, kann ich ideal herunterfahren und zur inneren Ruhe kommen.

Geplant und zu früheren Zeiten durchgezogen, war auch noch einkaufen gehen. Doch ich werde nicht verhungern, wenn ich dies morgen tu.


Ich kann nur jedem empfehlen, mehr Achtsamkeit zu üben und am Abend einmal über den zurückliegenden Tag nachzudenken. Es lohnt sich.

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Torsten Seidel Hier schreibt: Torsten Seidel
Selbstständig im E-Commerce und Blogger, mit Spezialisierung in Stress-Management. Mehr Informationen in "Über mich". Gern beantworte ich auch Leserfragen. | Beiträge abonnieren mit RSS-Feed.

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